Mittwoch, 19. Dezember 2012

Lebenslauf mal anders

Ethikhausaufgabe

"Gestalte deinen Lebenslauf als Plakat, beginne mit deiner Geburt und wage einen Blick in deine Zukunft!"



Ob man sich damit mal bewerben sollte?
Würde defintiv aus allen anderen Lebensläufen heraus stechen

(23)











In des Winterwaldes Ruh

Tief im Wald ist eine Lichtung,
weiß bedeckt mit frischem Schnee
und, so sagt es diese Dichtung,
dort wohnt eine gute Fee.

Sie erscheint stets an Weihnachten,
Sternchen funkeln ihr im Haar,
in der schönsten ihrer Trachten
ruft sie dann der Tiere Schar.

In der elften Abendstunde
kommen Marder, Dachs und Fuchs,
immer größer wird die Runde:
Hase, Eule, Reh und Luchs.

Aus dem Haus der Fee schlägt`s Zwölfe,
hell erstrahlt ein Weihnachtsbaum,
jetzt beginnt der Chor der Wölfe
und der Tiere Weihnachtstraum.

Über winterliche Fluren
zieht das Christkind in den Tann,
folgt im Schnee der Tiere Spuren
und kommt auf der Lichtung an.

Alle Tiere sind vor Orte,
in des Winterwaldes Ruh
hören sie des Christkinds Worte
und der Weihnachtsbotschaft zu.

So geschieht es jeden Winter,
spät am ersten Weihnachtstag,
weil das Christkind nicht nur Kinder,
sondern auch die Tiere mag.

Alfons Pillach
*1950

Dienstag, 18. Dezember 2012

aus der Weihnachtswerkstatt (3)

 Lichterbogen tunen mit Papa













und wieder ein fertiger Schal













Rosinenhäufchen













Kokosmakronen



(22)















Weihnacht

Es blüht der Winter im Geäst,
und weiße Schleier fallen.
Einsam erfriert ein Vogelnest.
Wie vormals läßt das Weihnachtsfest
die Glocken widerhallen.

Es neigt sich über uns der Raum,
darin auch wir uns neigen.
Es glänzt der Kindheit Sternentraum.
Ein neuer Stern blinkt hoch am Baum
und winkt aus allen Zweigen.

(Johannes R. Becher)

Montag, 17. Dezember 2012

(21)
















In der Heiligabendnacht

Draußen fallen kleine Flöckchen
leise auf die Erde nieder,
alle tragen weiße Röckchen,
schweben durch die Weihnachtslieder.

Einsam wohnt in einem Zimmer
eine Mutter mit dem Kind,
ohne Glanz und Weihnachtsschimmer,
weil dafür zu arm sie sind.

Ohne Christbaum in der Ecke,
ohne seiner Lichter Schein,
zugedeckt mit dünner Decke,
schläft der kleine Junge ein.

Dann beginnt des Traumes Reise
durch das Weihnachts-Wunderland,
und dort zieht er seine Kreise
mit dem Christkind in der Hand.

Er bewundert Weihnachtsbäume
und des Christkinds Lockenpracht,
all der vielen Kinder Träume
in der Heiligabendnacht.

Mit dem schönsten Weihnachtsengel
und der Stimmen bestem Chor
bringt das Christkind dann den Bengel
zu des Traumlands Ausgangstor.

Streicht dem Knaben durch die Haare,
sagt ihm leise: Lebe wohl,
bis ich dich im nächsten Jahre
an Weihnachten wieder hol`.

Alfons Pillach
*1950

Sonntag, 16. Dezember 2012

wen's auch interessiert



Wer das ein oder andere nachlesen möchte oder einfach mal eine Anregung sucht, der ist hier richtig.

Stricken lernen für Anfänger

(20)

















Advent

Das Jahr geht in den Dezember.
Advent schenkt uns sein Licht.
Bei Tannenduft und Kerzenschein
zieht Frieden in die Herzen ein.
Gedanken flüstern: „Remember!“
und die Liebe spricht:
„Vergesst den Nächsten nicht!“

http://www.meine-festtagsgedichte.de/Weihnachtsgedichte

Samstag, 15. Dezember 2012

Landweihnacht

auf Gut Neumark

echt zu empfehlen

Klein, aber fein.
Für alle die Handgemachtes mögen - gestrickt, gefilzt, getöpfert, gedrechselt und geschnitzt, genäht, geseift, gebastelt, gefalten, ....
Produkte vom Schaf, Wild, Honig, ......

LandWeihnacht


(19)
















Winterweihnacht

Es hat geschneit. Die ganze Welt ist weiß.
Die Gartenzäune tragen kleine Hauben.
Die Straßenbahn rollt lautlos über´s Gleis
und auch die Autos brummen nur ganz leis´.
Es hat geschneit. Man sollte es nicht glauben.

Wer jetzt daheim ist, ist gut aufgehoben.
Die Kinder kreischen fröhlich noch und noch,
und finden´s toll, im Schnee herumzutoben.
Die Vögel aber in den Zweigen oben,
die ziehen frierend ihre Flügel hoch.

Sie möchten lieber etwas Wärme haben,
in einem weichen kuscheligen Nest,
und würden sich so gerne einmal laben
an all den guten weihnachtlichen Gaben,
statt nur an Krümeln, die man ihnen läßt.

Vom Kirchturm klingt der Glocken hell Geläute
und stimmt die Menschen auf die Weihnacht ein,
verkündet ihnen Frieden, Liebe, Freude ... -
Wer aber denkt an alle jene Leute,
die mutlos sind, verzweifelt und allein?

Wer öffnet ihnen heute Herz und Türen?
Wer bittet sie herein zu Trank und Speis´?
Wer tröstet jene, deren Seelen frieren,
damit sie ihre Hoffnung nicht verlieren? -
Es hat geschneit. Die Welt ist voller Eis.

Eberhard Figlarek