Samstag, 30. August 2008

Reisebricht Teil 2

Sonntag sollte es ja schönes Wetter werden also machten wir uns nach einem Vormittag am Strand, an dem reichlich Muscheln für neue Bastelvorhaben und herrliche Fotos gesammelt wurden, auf den Weg ins Ahlenmoor.
Irgendwie enttäuschend das ganze. Die Moorbahn muß im Voraus gebucht werden mitten in der Ferienzeit. Klar ich weiß ja auch wann schönes Wetter ist und wann nicht und buche dann Wochen im Voraus. Ein entsprechend langes Gesicht machte dann Phillip als die Moorbahn mit älteren Herrschaften bestückt abfuhr und wir nicht mit drin. Aber es gab ja da noch den Moorrundwanderweg von 2km Länge. Doch auch der entpuppte sich eher als Enttäuschung, denn gut 3/4 der Strecke führten über Landwirtschaftswege bzw. direkt an der Straße entlang und nicht im Moor. Letztendlich führte uns der Weg wieder zum Bauernhof zurück wo wir mit Kaffee und Kuchen auf dem Hof saßen, die Sonne genossen und Phillip und Tino Kettcar fuhren.
Übrigens noch immer schimpft Phillip über die unmögliche Moorbahn.


Montag sollte es eigentlich zu Maureen gehen. Allerdings wurden wir uns zeitlich nicht ganz einig, weil sie ja straff an ihrem Haus zu tun haben, so dass wir den Besuch kurzerhand auf Mittwoch verschoben und auf dem Heimweg eine Zwischenstop bei ihr einlegten.
Da Phillip noch unbedingt zur Spielscheune wollte und es eh schon wieder mal regnete, nutzten wir unsere Kurkarte und gaben uns dem Vergnügen eines Indoorspielplatzes hin. Trampolin und Riesenrutsche machen ja auch den Eltern Spaß.
Nachmittags gings noch zum Souvenirshopping in den Ort, ich wollte für mich und meinen Bruder je einen Leuchtturm mit Teelichteinsatz kaufen. Und was wäre der Sachse ohne seinen Kaffee, also setzten wir uns ins Cafe am Platze und freuten uns auf die 70 verschiedenen Eisbecher und Torten, Konfekt und Co. Na ja nach 20min wechselten wir von draußen nach drinnen und nach weiteren 20min verliesen wir sauer das Cafe. 2 Bedienungen mittleren Alters kamen mit der Flut an Gästen einfach nicht klar, aber die scheinen da zu wisen, dass sie das einzige Cafe im ort sind, als Ausweich bleibt einem eigentlich nur das Stehcafe beim Bäcker.


Dienstag gings als krönenden Abschluss nach Cuxhaven zu einer Schiffsfahrt durch den Hafen und zu den Seehundsbänken. Phillip fands klasse, auch den Wellengang der weiter draußen einsetzte. Am schönsten waren für ihn jedoch die Seehunde, die auf ihrer Sandbank das bunte Treiben beobachteten. Er winkte ihnen zu und rief hallo, ganz als ob wir bei Wickie dem Wikingerjungen wären.


Täglich saß Phillip auf dem Pferd (ähm Pony) und begleitete Bauer Rainer im Stall beim füttern, der Mann hat glaub ich jetzt ein Loch im Bauch vom vielen fragen. Bei der Abreise am Mittwoch meinten beide, er müsse unbedingt zum Reiten angemeldet werden, wenn wir die Möglichkeit dazu hätten, denn er sitzt wie ein Alter auf dem Pferd, reitet freihändig am Voltigiergurt und hat selbst im Trab noch genug Engerie und vor allem keine Angst, um noch gemütlich vom Tagesausflug zu erzählen. :-)

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