Donnerstag, 30. Juli 2009

darf ich vorstellen?

die Zuckertüte


ich weiß gar nicht wieso ich das Gefühl hatte, wir könnten die nicht voll bekommen, das hier hat jedenfalls nicht alles rein gepaßt


Sonntag, 26. Juli 2009

bald

ist er da, der große Tag für Phillip

Wir haben gestern das Kinderzimmer umgeräumt, den Schreibtisch aufgebaut. Jetzt ist es ein Schulanfängerzimmer, fehlt nur noch ein bisschen Schulanfangsdeko, die bastel ich noch zurecht.

Das Federkästchen ist bestückt, das Hausaufgabenheft nach Wunsch der Klassenlehrerin vorbereitet und alle Utensilien sind gekauft.
Der Ranzen parkt auch schon unterm Schreibtisch.

Kommende Woche wird die Zuckertüte gepackt, damit ich sie auch am 07.08. ohne Stress abgeben kann, man weiß ja nie ob nicht noch was fehlt an Füllung.

Für die Feier ist alles bestellt (Torte, Kuchenteller, Platten vom Fleischer), die Biertischgarnituren leihen wir von den Gartennachbarn aus, ein Teil der Getränke steht auch schon hier, Geschirr ist abgezählt.
Spontan schenkt die Schwester der Schwägerin noch einen 5 Liter Kübel Eis als Nachtisch, womit auch das gesichert wäre.

Beim sichtend er Klamotten merken wir, das jeder was zum anziehen hat, nur der Schulanfämnger keine Schuhe. *uuups*
Na ja fahren wir nächste Woche noch mal los, es werden eh noch Turnschuhe und Hausschuhe benötigt. Mama könnt ja auch mal wieder Schuhe brauchen.

Die Danksagungskarten liegen auch schon hier, ebenso wie Fotopapier und mein Bruder ist so nett und setzt den Schulanfänger schön in Szene für's Foto.

Tja so langsam wird's ernst und es schaut irgendwie noch ganz komisch ungewohnt aus, wenn Phillip da so an seinem Schreibtisch sitzt und in einem Vorschulheft malt.
War ich nicht gestern noch schwanger?

Freitag, 24. Juli 2009

Neuankömmlinge

wir haben wie bereits geschrieben neue Farbtupfer im Garten

Bauernhortensie in lila-blau-rosa Tönen bekam Tino zum Geburtstag


wir haben sie allerdings noch mal umgepflanzt *winkezuSabine&Uwe*


und eine Endless Summer, die war preisgesenkt, weil sie schon über Wochen im Baumarkt blühen mußte und jetzt neben der Neulieferung ziemlich kläglich aussah


abschliessend noch ein Makro für euch

also wirklich mal

Phillip war gestern mit seiner Kindergartengruppe bei der Eröffnung einer Strasse dabei.
Sie haben der anwesenden Politprominenz zwei Lieder vor gesungen und durften dann mit ihren geschmückten Rollern und Autos mal auf der neuen Strasse fahren.

Abends als ich frage wie es denn so war, kam folgendes "Mama es haben 3 Präsidenten geredet, aber weißte der Obama war nicht da!"

Unmöglich, oder? Da wird bei uns eine Strasse eröffnet und der kommt einfach nicht. *lol*

Freitag, 17. Juli 2009

Zweitmeinung

also so ganz was Neues hab ich nicht erfahren können.
meine Unterlagen sind noch in Zwickau bei den Kollegen.
zur Aufregung besteht kein Grund, aber die wollen sich wohl überlegen wie man die Brust am besten ablichtet, um raus zu bekommen ob da nun wirklich was ist oder nicht
die werden das schon machen und ich werde mich in Geduld üben und fertig

die Ärztin ruft mich auf jeden Fall nächste Woche Dienstag oder Mittwoch an und sagt Bescheid, zu welchem Ergebniss nun die Kollegen gekommen sind

also warten wir wieder oder weiter

Donnerstag, 16. Juli 2009

gespannt

Morgen telefoniere ich noch mal mit der Radiologin.
Sie wollte meine Bilder mit zu den Kollegen vom Mammographiescreening nehmen und von denen noch mal beurteilen lassen. Vier Augen sehen mehr als zwei.
Das war für Dienstag geplant und bislang hat sie sich nicht gemeldet. Na ja an sich ein gutes Zeichen, aber ich ruf sie besser noch mal an und kann dann hoffentlich entspannt ins Wochenende gehen.
Sie hatte mir ja schon letzten Freitag gesagt, das ich mir keine Sorgen machen brauch, weil sie absolut kein schlechtes Bauchgefühl bei der Sache hätte. Und das ich auch schon nach dem Schulanfang kommen könnte, wnen ich es bis zum 02. September nimmer aushalte.
Aber trotzdem bleibt da immer ein Rest Sorge, Angst und Ungewissheit.

Mittwoch, 8. Juli 2009

der Tag in Bildern

träges Weck-Komanndo, so wird datt Kind nicht wach



Erntezeit
3kg Stachelbeeren, herrliche Stuttgarter Riesen und Himbeeren, die letzten roten Johannisbeeren und die ersten Möhren



Juli Blüten



und die abentliche Wetterfront, aus der zum Glück kein Unwetter sondern nur ein kleiner Schauer wurde

Dienstag, 7. Juli 2009

Abschied

heute nimmt die Welt, aber vor allem seine Familie Abschied vom King of Pop von Michael Jackson mit einen riesen Event

einerseits eine schöne Geste für die Fans, andererseits für meinen Geschmack zu viel Spektakel, zu skuriel.
aber warum sollte sein Abschied nicht genau so außergewöhnlich sein wie sein Leben und Wirken?

Möge er in Frieden Ruhen, er hat sein Leben lang nach seinem Frieden suchen müssen.

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Ich hab's mir dann doch angesehen, konnte mich dem irgendwie nicht entziehen.

Es war na ja eine Mischung so wie sein Leben eben auch war und am Ende war es ein großes Heal The World Konzert.
"Lächle, auch wenn dein Herz schmerzt" das Lied von Charlie Chaplin war sein Lieblingslied und ich finde und stimme damit einem der Redner zu "wir freuen uns ihn gehabt zu haben" und sehen zum Himmel und lächeln, auch wenn unser Herz schmerzt.

endlich

steht sie wieder in voller Blüte





Montag, 6. Juli 2009

Sommergenüse

Genuß muß ja sein - jeder auf seine Weise

der Junior im Pool



ich mit Himbeeren in griechischem Joghurt

sieht nicht wirklich appetittlich aus, aber ist lecker

Schwebezustand

Ein Schweben zwischen normalem Alltag, besorgten Mitmenschen, dem Warten auf den schriftlichen Befund und erst recht dem Warten auf den 02.09.

Komisch ist das ja schon.
Da geht man ganz normal seiner Arbeit, seinem Alltag, seinem Familienleben nach.
Es ist als wäre nix, alles normal.
Dann kommt jemand und fragt wie es mir geht oder wie die Mammographie ausgefallen ist und dann kann man das Mammographiebild förmlich im Raum schweben sehen obwohl es nur vor meinem geistigen Auge schwebt und droht. Dann ist die Ansgt, die Ungewissheit und die Fragen wieder da, alles auf einmal, das es einem fast die Füsse weg zieht. Und dann hör ich mich sagen "ach mir geht's gut, wir machen das Beste draus und warten auf die Kontrolluntersuchung" und schon bin ich wieder drin im Normalen.
Mir geht's ja auch gut, tut ja nix weh, ich sehe nicht krank aus oder so, alles wie immer eben. Und wenn keiner danach fragt, dann schaff ich es bis zum Abend das olle Ding in meiner Brust komplett zu verdrängen.

Angst macht mir dann eher, wenn mein Chef mir vorschlägt eine Zweitmeinung ein zu holen und mir Ärzte und Kliniken nennt und von Brustkrebszentren redet. Auch wenn kein Mensch bis jetzt von bösartig und OP gesprochen hat, so sind das doch Worte, mit denen ich nicht umgehen kann, die mir Angst einjagen. Auch wenn er Recht hat, Ahnung haben die da auf alle Fälle von brüsten und OP's und so.

Und in solchen Momenten weiß ich dann nicht was besser ist, sich mit dem Möglichen zu befassen und sich zu informieren oder lieber alles laufen lassen und gar nix tun bis 02.09. und dann womöglich aus allen Wolken fallen.

Ich schwebe zwischen den Dingen, zwischen den Gemütszuständen - mal hoch, mal ein bisschen tiefer und hoffe nicht ab zu stürzen.


P.S. Danke für eure lieben Worte.

Freitag, 3. Juli 2009

und dann war da noch

das pelzige Geburtstagskind, das ich gestern völlig vergessen hab



Happy Birthday Charly zum 5. Geburtstag

Das sind sage und schreibe schon 47 Menschenjahre. Wow!

Katzenalter ...................Menschenalter
3 Monate ......................... 10 Jahre
8 Monate ......................... 15 Jahre
1 Jahr ........................... 18 Jahre
2 Jahre .......................... 25 Jahre
3 Jahre .......................... 30 Jahre
4 Jahre .......................... 35 Jahre
5 Jahre .......................... 47 Jahre
8 Jahre .......................... 52 Jahre
10 Jahre ......................... 60 Jahre
12 Jahre ......................... 68 Jahre
14 Jahre ......................... 75 Jahre
18 Jahre ......................... 92 Jahre
20 Jahre ........................ 100 Jahre

Donnerstag, 2. Juli 2009

Angst oder Vorahnung

Angst ist etwas, das in einen hinein kriecht, das besitzt von einem ergreift und man wird es nicht mehr los.
Ich habe Angst schon heute morgen als ich auf dem weg zum Frauenarzt bin, um mir meine Überweisung für die Mammographie zu holen. Eigentlich nur eine Routinekontrolle, weil ich vor 11 Jahren mal einen gutartigen Knoten hatte, aber ich hab halt Angst diesmal.
Ich sitze im Wartebereich der Röntgenabteilung und blicke den langen Flur lang. Mir kommen schräge Gedanken, mangels Lesematerials.
So ein Krankenhaus ist doch schon irgendwie ein eigenartiges Gebäude. Da werden Leben geboren, es werden Leben ein zweites Mal geschenkt und es nehmen Leben hier ihr Ende, weil die Leute zu alt oder zu krank oder beides sind und nicht mehr geheilt werden können.
Ganz schönes Gewusel hier. Der Hausmeister bringt irgendwelche Kartons, die Putzfrauen sind wohl grad fertig für heute, weil die ihre Wägelchen in einem Wandschrank verstaun, Schwestern und Patienten laufen über die Gänge.
Zwei Stühle weiter sitzt eine Frau mit ernstem Gesicht und wischt sich den Schweiß von der Stirn. Die muß bestimmt auch zur Mammographie. Dann sitzt da noch ein Mann, der sich schon den dritten Becher Kontrastmittel rein quält, der bekommt bestimmt ein CT.
Die beiden werden aufgerufen und ich bleibe allein zurück. Wieso gibt es hier keine Zeitungen? Na gut trag ich halt meinen Kalender nach und trockne meine schweißnassen Hände. Brauch ja nicht aufgeregt zu sein, ist alles nur Routine und das was ich da taste nur eine olle Milchdrüse.
Ich werde aufgerufen. Zuerst wie die Mammographie gemacht. Von jeder Brust zwei Bilder, einmal waagerecht, einmal schräg, immer platt wie eine Flunder. Ich scherze mit der Röntgenassistentin, das man ja froh sein kann richtig Brust zu haben und stell mir vor was das für eine Gequetsche sein muß, wenn da jemand kommt mit einem A-Körbchen.
Die Mammographie ist fertig, ich werde gebeten mich auf der Liege für den Ultraschall zu plazieren, die Ärztin kommt gleich, wenn sie meine Mammographiebilder gesehen hat. es dauert. 5min, 10min, 15min. Das dauert verdächtig lang und in mir steigt wieder die Angst auf.
Die Ärztin kommt, gibt mir die Hand, wir kennen uns.
Wo ich Probleme habe will sie wissen. Ich zeige ihr die Stelle, erkläre was der Frauenarzt gesagt hat und werde derweil für den Ultraschall platziert.
Der Ultraschall dauert auch zu lange für meine Geschmack und vor allem sucht die an einer Stelle rum wo doch gar nix ist. Ob ich Kinder geboren hätte. "ja, einen Sohn 2002" und ob ich gestillt habe "na ja 16 Wochen voll abgepumpt, aber das ist ja fast gleich" Dann guckt sie mich an und meint, ich könne mir das Gel abwischen und mich anziehen und dann soll ich nach nebenan in den Besprechungsraum kommen.
Nicht gut, gar nicht gut!
Meine alte Akte wird gesucht.
Im Besprechungsraum hängen an einem großen Schirm Mammographiebilder. Wenn das meine sind, na dann gute Nacht, da wurde was rot eingekringelt.
Es sind meine Bilder.
Das weswegen ich gekommen bin, ist in der Tat nur eine olle, dicke Milchdrüse. Überhaupt hätte ich eine sehr drüsenreiche Brust. Als ob ,ich das jetzt interessiert.
Aber da wäre in der Mammographie was, was man im Ultraschall nicht finden könne. Ein Knoten, eine Überlagerung, irgendwas, was da nicht hin gehört und zwar von der Brustwarze der rechten Brust aus gesehen gerade hinten direkt an der Brustwand. Bösartig sieht es nicht aus, glatt abgegrenzt ist es, aber es war in den Voraufnahmen von 2001 nicht da. Und komischerweise sieht man es im Ultraschall nicht, müßte man anscheinend aber.
"Können Sie damit leben, wenn wir uns das in 8 Wochen noch mal angucken?" werde ich gefragt, ich nicke, weil ich grad nicht reden kann. "Wirklich?" "Ja wirklich, wird schon gehen."
Ich soll mich nicht verrückt machen, es sieht überhaupt nicht bösartig aus, eher wie eine Überlagerung, aber man muß es kontrollieren. Ich werde von der Ärztin gedrückt und zur Assisstentin begleitet, die mir in 8 Wochen einen neuen Termin gibt.
Kommt mir alles bekannt vor, hab ich im Novemeber 1998 auch schon mal gehört, um mich dann am Nikolaustag auf dem OP-Tisch wieder zu finden.

Angst kann manchmal auch Vorahnung sein.

Mittwoch, 1. Juli 2009

Nachwuchs

kennt ihr noch die hier? (oder den)


die Kröte hatten wir vor ein paar Wochen zum nahen Teich geleitet, jetzt die Tage kommen die kleinen krötchen wieder bei uns vorbei


und klein sind die wirklich (leider nicht ganz so deutlich, weil's Phillip fotographiert hat)



der kleine Hoppelhase war leider nicht noch mal da

Sommergrüße

aus'm Garten



nicht das ihr denkt wir sind verschollen